(Holzbalkendecken, Betondecken, Schallschutz & Brandschutz)
Holzbalkendecken:
oft unzureichender Trittschall
Verformungen / Durchbiegungen
Brandschutz meist nicht nach heutigem Stand
Füllungen: Dielen + Blindboden + Schüttung (Lehm/Schlacke)
Betondecken:
schlechte Trittschallwerte im Bestand vor 1980
Wärmebrücken an Wand-/Deckenanschluss
Erhöhung der Trittschall- und Luftschalldämmung
Anpassung an heutige Brandschutzanforderungen
Verbesserung Wärmeschutz und Wohnkomfort
Standsicherheit der Decke gewährleisten
Schwimmender Estrich (z. B. Trockenestrich)
Elastische Zwischenschichten (Mineralwolle, Holzfaser)
Entkopplung von Installationen
Unterseitige Vorsatzschale (z. B. Gipskarton)
Federnde Unterkonstruktion + Dämmstoff
Feuerwiderstandsklasse F30–F60 erreichbar:
2–3-lagige Gipsplatten
Gefügedämmung (Mineralwolle)
Aufdopplung von Balken
Ersatz schadhafter Balkenköpfe
Zusatzträger einziehen
Verbesserung Trittschall durch:
Trittschalldämmplatten
schwimmender Estrich
Unterseitige Akustikdecken bei Luftschallproblemen
Brandriegel an kritischen Durchdringungen
DIN 4109 – Schallschutz
DIN EN 1995 / DIN 1052 – Holzbau
DIN 4102 / EC – Brandschutz
GEG – Wärmeschutzanforderungen bei Erneuerung
AbZ / ETA Systemzulassungen
❌ Direkt auf alte Holzbalken Estrich gießen → Überlastung
❌ Fehlende Randdämmstreifen → Schallbrücken
❌ Keine Brandschutzbewertung → Rechtsrisiko
❌ Installationen ohne Entkopplung → Körperschall
❌ Falsche Befestigung in alten Balken → Risse / Schäden
„Zur Verbesserung der Schallschutz- und Brandschutzqualität
wird die Holzbalkendecke mit einem entkoppelten Trockenestrichsystem
sowie einer abgehängten Gipskartondecke verstärkt.
Dabei wird die Tragfähigkeit der Balken gemäß DIN EN 1995 nachgewiesen
und der Feuerwiderstand auf F30 erhöht.“