Sehr sinnvolle Modernisierung im Altbau – Wärmebereitstellung aus erneuerbaren Energien, Entlastung der Heizungsanlage und hohe Effizienz.
Die Brauchwasser-Wärmepumpe:
entzieht der Raumluft oder Abluft Wärme
erzeugt Warmwasser (meist 50–60 °C)
hat elektrischen Antrieb → PV-Stromnutzung möglich
Die Heizung bleibt entlastet → geringerer Gas- oder Wärmepumpeneinsatz.
Typische Kombi:
BWWP mit integriertem Warmwasserspeicher (200–300 l)
Photovoltaikanlage zur Deckung des Strombedarfs der WP
Optional: Solarthermie als zusätzlicher Wärmeeintrag in den Speicher
COP (Warmbetrieb): 2,5–3,2 (abhängig von Luftquelle)
Optimale JAZ bei Nutzung warmer Abluft
Nutzung von PV-Strom steigert Wirtschaftlichkeit deutlich
? Faustregel:
Mit PV wird das Warmwasser fast zum Nulltarif erzeugt
Variante A – Solarthermie lädt Warmwasserspeicher direkt
→ Wärmepumpe muss weniger arbeiten
Variante B – Hybrid-Speicher
→ Tauscher für Solar + Wärmepumpe kombiniert
Technik beachten:
Regelung → Priorität Solar
Legionellen-Schaltung → selten aktivieren
Größe abgestimmt auf Nutzerzahlen (300 l ≈ 4–5 Personen)
Gute Schichtung im Speicher
Minimale Speicherverluste (Dämmung!)
Zirkulation kritisch, nur zeitgesteuert
Sehr sinnvoll wenn:
Heizung weiterläuft (z. B. Gasgerät bleibt → Hybrid)
Keine zentrale Lüftungsanlage vorhanden (Raumluftbetrieb)
Eher ungeeignet wenn:
7️⃣ Vorteil✔ Hohe Autarkie mit PV
✔ Heizung entlastet → kleinerer Wärmeerzeuger möglich
✔ Geringe Invest- und Betriebskosten
✔ Optimal für Modernisierungen im Altbau
Kalter Keller → schlechte WP-Effizienz
Sehr wenig Warmwasserbedarf
Hoher Warmwasserbedarf (Familien, Mehrgenerationenhäuser)
| Risiko | Gegenmaßnahme |
|---|---|
| Raumluft wird zu stark abgekühlt | Luftführung aus warmen Bereichen |
| Hohe Legionellenanforderung | Thermische Desinfektion sicher planen |
| PV-Strom nicht optimal genutzt | intelligente Regelung (Smart-Grid) |
| Solarthermie ohne Priorisierung | Regelung sauber parametrieren |
„Es wird die Installation einer Brauchwasser-Wärmepumpe mit
integriertem 300-Liter-Speicher empfohlen.
Die WP nutzt überschüssigen PV-Strom zur Warmwasserbereitung
und wird vorrangig betrieben, um die Hauptheizung zu entlasten.
Die Integration einer Solarthermieoption ermöglicht eine
zusätzliche regenerative Wärmeeinspeisung in den Speicher.“
Smart-Grid → PV-Überschussladung automatisiert
Energiecockpit → Monitoring Warmwasser- vs. PV-Erzeugung
BWWP in Mehrfamilienhäusern mit Hygiene-Konzept